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  • NOVA und motorbezogene Versicherungssteuer NEU

    Erhöhung der NoVA, Neuberechnung der Kfz-Steuer und die Einführung des digitalen Führerscheins – das sind die größten Neuerungen, die 2021 auf österreichische Auto- und MotorradfahrerInnen zukommen. Wir haben die wichtigsten Informationen zu den neuen Regelungen im Überblick.

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NOVA und motorbezogene Versicherungssteuer NEU

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Erhöhung der NoVA, Neuberechnung der Kfz-Steuer und die Einführung des digitalen Führerscheins – das sind die größten Neuerungen, die 2021 auf österreichische Auto- und MotorradfahrerInnen zukommen. Wir haben die wichtigsten Informationen zu den neuen Regelungen im Überblick.

Erhöhung der Normverbrauchsabgabe (NoVA)

Mit 1. Januar 2021 wird die Berechnungsformel der Normverbrauchsabgabe (NoVA) geändert. Der Abzugswert bei den CO2-Emissionen reduziert sich dabei von 115 auf 112 Punkte. Dadurch erhöht sich die zu bezahlende NoVA für viele Neuwagen.

Weitere Änderungen folgen im zweiten Halbjahr: Ab dem 1. Juli 2021 wird der Höchstsatz für die NoVA von 32 auf 50 Prozent angehoben. Darüber hinaus gilt ein neuer Malus-Grenzwert: dieser sinkt von bisher 275g/km auf 200g/km. Das bedeutet: Fahrzeuge, die einen CO2-Ausstoß von mehr als 200 g/km haben, zahlen künftig 50 Euro (anstatt bisher 40 Euro) pro Gramm an NoVA.

Ab 1. Juli 2021 muss auch bei der Neuzulassung von leichten Nutzfahrzeugen (Klasse N1) die NoVA abgeführt werden. Darunterfallen leichte LKWs, Pick-ups und Kastenwägen. Ebenso ändert sich die NoVA-Berechnungsformel für Motorräder: Der Höchtsteuersatz wird von bisher 20 auf 30 Prozent angehoben. Damit steigen auch die Kosten für Neuzulassungen von Motorrädern.

Neuberechnung der motorbezogenen Versicherungssteuer

Mit 1. Januar 2021 wurde auch die Berechnung der motorbezogenen Versicherungssteuer angepasst. Wie bereits bei der Anpassung im Oktober letzten Jahres, wurde der Einfluss der Emissionswerte auf die Höhe der Kfz Steuer verschärft.

Das bedeutet: Die motorbezogene Versicherungssteuer fällt für alle ab dem 1. Januar 2021 neu zugelassenen Fahrzeuge mit hohem CO2-Verbrauch höher aus, als noch im Jahr davor. Ebenso hat die Motorleistung des Pkws bzw. der Hubraum des Motorrads ab dem 1.1.2021 mehr Einfluss auf die Höhe der Kfz-Steuer.

Vignette 2021 um 1,5 Prozent teurer

Die Farbe der neuen Vignette 2021 ist apfelgrün. Aber nicht nur die Farbe ist neu, auch die Preise erhöhen sich gemäß Verbraucherpreisindex um 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das bedeutet: Die Jahresvignette für Pkws beläuft sich auf 92,50 Euro und für Motorräder auf 36,70 Euro. Eine Übersicht aller Varianten und Preise gibt es hier.

  • Jahresvignette: 92,50 Euro für Pkw bzw. 36,70 Euro für Motorräder
  • Zwei-Monats-Vignette: 27,80 für Pkw bzw. 13,90 Euro für Motorräder
  • Zehn-Tages-Vignette: 9,50 Euro für Pkw bzw. 5,50 Euro für Motorräder

Die ASFINAG bietet alle Varianten der Vignette sowohl klassisch zum Kleben als auch digital an. Die Gültigkeit beträgt wie immer 14 Monate, beginnend mit 1. Dezember 2020 und endend mit 31. Jänner 2022. Vignettenpflichtig sind alle Kraftfahrzeuge bis 3,5 Tonnen.

Digitale Vignette: Unterschiede zur Klebe-Vignette

Pro Jahr werden in Österreich 2,3 Millionen digitale Jahresvignetten verkauft – mehr als die Hälfte aller Jahresvignetten (54 Prozent) sind somit bereits digital.

Dieser Trend verwundert kaum - bringt die digitale Variante der Autobahn-Vignette doch einige Vorteile mit sich. Kleben und Kratzen sind passé: Das Anbringen der Klebe-Vignette auf die Windschutzscheibe sowie das oft mühsame Entfernen entfällt. Auch den Wechselkennzeichen-Besitzern bringt die digitale Vignette Erleichterung. Diese ist nämlich an das Kennzeichen gebunden.

Das heißt: Es muss nicht mehr für jedes Fahrzeug eine eigene Vignette erworben werden, sondern nur eine digitale Vignette, die für bis zu drei Fahrzeuge gilt. Zudem kann die digitale Vignette ortsunabhängig online gekauft werden.

Da die digitale Vignette an das Kennzeichen gebunden ist, ergeben sich beim Gebrauch auch Unterschiede zur Klebe-Vignette. So ist es beim Wechsel des Fahrzeugs ratsam, das alte Kennzeichen weiter zu verwenden – ansonsten muss eine neue Vignette gekauft werden.

Bei Kennzeichen-Änderungen, wie zum Beispiel beim Wohnortwechsel in einen anderen politischen Bezirk, ist eine Um Registrierung der vorhandenen digitalen Vignette erforderlich. Die Um Registrierung ist über die ASFINAG oder bei den ÖAMTC-Stützpunkten möglich und kostet 18 Euro (Bearbeitungsgebühr ASFINAG).

Verpflichtendes EU-Symbol bei roten Kennzeichentafeln

Für Fahrrad-Heckträger gibt es eigene rote Kennzeichentafeln. Ein Ummontieren der hinteren Kfz-Kennzeichentafel ist dadurch nicht mehr notwendig, jedoch weiterhin erlaubt. Neu ab 2021: Die roten Kennzeichentafeln müssen das EU-Symbol mit dem Länderkürzel “A” am linken Rand aufweisen.

Menschen mit Behinderung: NoVA-Befreiung auch bei Leasing

Menschen mit Behinderungen sind von der Normverbrauchsabgabe (NoVA) in Österreich befreit. Für Personen mit starker Gehbehinderung wird die NoVA-Befreiung ab 1. Juli 2021 ausgeweitet: nicht nur beim Kauf eines Neuwagens, sondern auch bei neuen Leasingfahrzeugen gilt die NoVA-Befreiung.

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